Referenz
Projekt Chanel
Individuelle Oberflächen für Chanel-Boutiquen weltweit — in Schwarz, Weiß und Gold.
Die Farben von Chanel sind Schwarz, Weiß und Gold. Die Texturen sind organisch, aber sortiert. Mit diesem Briefing wurde Welter gebeten, Oberflächen für Wände, Möbel und Displays für Chanel-eigene Stores zu entwickeln. Dank der mannigfaltigen Techniken und Materialien konnten Welters Designer ein vielfältiges Potpourri an Oberflächen kreieren.
Eine Bildsprache aus Schwarz, Weiß und Gold
Das Briefing war so klar wie reduziert: drei Farben, organische, doch sortierte Texturen, eine Oberfläche, die zur Marke gehört, ohne sich vor sie zu stellen. Welters Antwort führte über das Krakelee — eine Manufaktur-Technik, in der eine kontrolliert gerissene Oberfläche aus vielen kleinen Brüchen ein ruhiges, doch lebendiges Bild ergibt. Aus diesem Vokabular entwickelten die Entwerfer eine Reihe von Sonderanfertigungen, die das Schwarz, Weiß und Gold der Marke in jeweils eigene Lichtführungen übersetzen.
Die so entstandenen Wandunikate verbinden Wand, Möbel und Display zu einer durchgehenden Geste. Eine Krakelee-Fläche, die als raumhohe Wand beginnt, kann als Front einer Vitrine fortgeführt werden und schließlich als Korpus eines Displays enden — Material, Farbton und Oberflächenführung bleiben dabei aus einer Hand. So entsteht eine Atmosphäre, in der nicht einzelne Objekte um Aufmerksamkeit ringen, sondern der Raum selbst zur Bühne der Marke wird.
Gefertigt werden die Oberflächen in der Berliner Manufaktur und von dort in die Chanel-Boutiquen weltweit ausgeliefert.